Praktica MTL 50 mit Pentacon auto 50 mm 1:1,8, Typenbezeichnung links neben dem Prisma

Welche Praktica hast du? Alle Modelle erkennen — von der super TL bis zur BX 20

Zwei Prakticas liegen nebeneinander auf dem Flohmarkttisch, beide silbern, beide mit demselben Schriftzug auf dem Prisma. Zwischen ihnen liegt trotzdem eine Klasse. Den Unterschied verraten drei schmale Kontaktstreifen rings um den schwarzen Ring im Objektivanschluss: Sie sitzen nur an der VLC, der einzigen M42-Praktica mit abnehmbarem Sucher und Messung bei offener Blende. Bei der MTL 5 drückst du dagegen eine Taste, das Sucherbild wird dunkel, dann liest du ab. Welche der beiden du in der Hand hältst, klärst du hier in zwei Minuten, und jedes andere Modell der Reihe gleich mit.

Titelbild: Yaskin Nikita — CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Du kennst dein Modell schon und suchst nur die passende Batterie? Die steht in unserer Praktica-Batterieübersicht, rund achtzig Modelle mit Zelle, Adapter und Bedienungsanleitung.

Inhaltsverzeichnis

  1. Der Drei-Fragen-Test: welche Praktica hast du?
  2. Die Typenbezeichnung entschlüsseln, und die Fallen darin
  3. Die M42-Reihe: alle Modelle mit Baujahr
  4. Die B-Reihe: Bajonett statt Gewinde
  5. Welche Baureihe braucht überhaupt Strom
  6. Objektive: was an deine Praktica passt
  7. Typische Defekte, Preise und die ehrliche Einordnung
  8. Weiterlesen: Quellen, Anleitungen, Foren

1. Der Drei-Fragen-Test: welche Praktica hast du?

Drei Handgriffe genügen, um eine Praktica in die richtige Familie einzusortieren. Danach ist die Typenbezeichnung nur noch Feinarbeit.

Vier Praktica-Modelle nebeneinander: B100, BC1, BX20s und eine MTL 5

Foto: David Herrmann (Hedavid), CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons. Drei Gehäuse der B-Reihe und, vorne liegend, eine MTL 5 aus der M42-Reihe. Die eckige, silberne Bauform gegen die runderen schwarzen Gehäuse ist der schnellste Unterschied.

Frage 1: Schraubgewinde oder Bajonett?

Dreh das Objektiv gegen den Uhrzeigersinn. Lässt es sich über mehrere Umdrehungen herausschrauben, hast du das M42-Schraubgewinde vor dir, die Bauart, die Praktica von 1948 bis 1989 begleitet hat. Gibt es dagegen einen Entriegelungsknopf und das Objektiv löst sich nach einer knappen Vierteldrehung, ist es das Praktica-B-Bajonett, gebaut ab Ende 1979.

Damit ist die Kamera schon grob datiert und, wichtiger, in eine von zwei technischen Welten einsortiert. Die beiden haben außer dem Markennamen wenig gemeinsam: unterschiedliche Objektive, unterschiedliche Elektronik, unterschiedliche Ersatzteillage.

Frage 2: Wo steht der Name — und steht da überhaupt „Praktica“?

Bei fast allen Modellen der M42-Reihe steht die Typenbezeichnung links neben dem Prismensucher auf der Frontblende, in kleinen erhabenen Lettern: MTL 3, LTL 3, LB 2, super TL. Der Schriftzug PRAKTICA sitzt mittig auf dem Prisma. Bei der B-Reihe wandert die Bezeichnung meist an die andere Seite oder auf die Prismenkappe.

Wenn dort etwas ganz anderes steht — Revueflex, Porst reflex, Jenaflex —, hast du trotzdem eine Praktica. Der Export in den Westen lief zu großen Teilen unter fremden Namen. Die Zuordnungstabelle dazu steht in Kapitel 2.

Frage 3: Wie misst die Kamera das Licht?

Das ist die Frage, die am meisten verrät, über das Baujahr, über die Ausstattungsklasse und darüber, was für eine Stromversorgung die Kamera überhaupt erwartet. Vier Möglichkeiten:

Was du siehst Bedeutet Diese Modelle
Kleine Taste dicht über oder neben dem Auslöser, beim Drücken wird der Sucher dunkler TTL-Messung bei Arbeitsblende. Die Taste schließt die Blende auf den eingestellten Wert und schaltet den Messer ein. LTL, LTL 2, LTL 3, MTL 3, MTL 5, MTL 5B, MTL 50, super TL 2 / 3 / 500 / 1000, DTL
Drei Kontaktstreifen rings um den schwarzen Ring im Objektivanschluss Messung bei offener Blende, der Blendenwert wird elektrisch übertragen. Der Messer startet am Druckpunkt des Auslösers. LLC, PLC, PLC 2 / 3, VLC, VLC 2 / 3, EE 2, EE 3
Fenster mit Wabenmuster oben rechts neben dem Rückspulknopf Selenzelle, Außenmessung, vom Verschluss entkoppelt. Braucht keinen Strom. LB, LB 2
Nichts von alledem Rein mechanisch, ohne jede Belichtungsmessung. L, L 2, FX-Reihe, frühe nova-Modelle

Merkmale nach der Beschreibung der L-Reihe bei Wikipedia und der Modellbeschreibung der Praktica LTL.

Praktica LLC mit abgenommenem Objektiv, die Kontaktstreifen im Objektivanschluss sind sichtbar

Foto: Dnalor 01, CC BY-SA 3.0 AT via Wikimedia Commons. Die hellen Segmente im schwarzen Ring sind die Kontaktbahnen für die Blendenwertübertragung. Am Objektiv, rechts im Bild, sitzen die goldenen Gegenkontakte. Wer die sieht, hat eine LLC, PLC, VLC oder EE vor sich.

Praxis-Tipp: Der Blick von unten lohnt sich. Auf der Bodenplatte steht die Herkunftsangabe, und die datiert grob mit. Frühe Gehäuse tragen „PENTACON GERMANY (EAST)“, spätere „PENTACON MADE IN GERMAN DEMOCRATIC REPUBLIC“. Daneben sitzt bei allen Modellen mit Belichtungsmesser der Batteriedeckel, eine Scheibe mit Münzschlitz.

Bodenplatte einer Praktica LTL mit Batteriedeckel und der Prägung PENTACON GERMANY EAST Bodenplatte einer Praktica MTL 5 mit Batteriedeckel und der Prägung PENTACON MADE IN GERMAN DEMOCRATIC REPUBLIC

Links eine LTL — Foto: Thomas Altfather Good, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons. Rechts eine MTL 5 — Foto: Banffy, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons. Gleiche Stelle, andere Prägung.

2. Die Typenbezeichnung entschlüsseln — und die Fallen darin

Die Namen der M42-Prakticas wirken willkürlich, sind aber ein System. Jeder Buchstabe steht für ein technisches Merkmal, und wenn man den Schlüssel einmal hat, liest sich VLC 3 wie ein Datenblatt.

Zeichen Bedeutung
L (erster Buchstabe) Lamellenschlitzverschluss aus Stahl, das Merkmal, das die ganze Reihe benennt
V variables Suchersystem, Prisma gegen Lichtschacht oder Lupe wechselbar
P fest eingebautes Prisma, sonst wie das V-Modell
D Leuchtdioden im Sucher statt Zeigerinstrument
M Messwerkabgleich über eine Brückenschaltung, die den Messer gegen Spannungsschwankungen der Batterie stabilisiert
TL Innenmessung mit Abblendtaste (Arbeitsblende)
LC Offenblendenmessung mit elektrischer Blendenwertübertragung
B Außenbelichtungsmessung mit Selenzelle
EE Innenmessung mit elektronisch gesteuerter Verschlusszeit
2, 3 zweite bzw. dritte Variante desselben Modells
500, 1000 kürzeste Verschlusszeit 1/500 s bzw. 1/1000 s
50 MTL-Variante mit Leuchtdioden statt Zeiger

Nomenklatur nach Wikipedia, Artikel „Praktica“, Abschnitt zur dritten Generation.

Damit lässt sich jedes Modell lesen. VLC 3 ist die dritte Ausführung der Kamera mit Wechselsucher und Offenblendenmessung. MTL 5 hat den stabilisierten Messer und misst bei Arbeitsblende. DTL 3 ist dasselbe mit Leuchtdioden. super TL 1000 geht bis 1/1000 s, die super TL 500 nur bis 1/500 s.

Die vier Fallen

An vier Stellen führt das System in die Irre, und genau diese Stellen sind es, an denen die Bestimmung schiefgeht.

Erstens: MTL 5, MTL 5B und MTL 50 sind drei verschiedene Kameras. Die MTL 5 von 1983 ist eine MTL 3 mit glattem Bezug. Die MTL 5B von 1985 verliert die zusätzliche Blitzbuchse und bekommt ein Batteriefach für handelsübliche Knopfzellen. Die MTL 50 aus demselben Jahr ersetzt das Zeigerinstrument durch Leuchtdioden, und braucht damit eine andere Stromversorgung als ihre beiden Namensvettern.

Zweitens: Bei der LTL zählt die höhere Zahl nicht als Fortschritt. Die LTL 2 von 1975 zeigt die Belichtung über zwei Leuchtfelder an. Die LTL 3 von 1976 kehrt zum Zeiger zurück. Die Reihenfolge der Zahlen sagt also nichts über die Technik, nur über den Zeitpunkt.

Drittens: „super TL“ gibt es zweimal. Die ursprüngliche Praktica super TL gehört zur zweiten Generation, gebaut ab Mitte der Sechziger, mit Tuchverschluss. Die super TL 2 und super TL 3 sind Modelle der L-Reihe aus 1976 und 1978 mit Stahllamellenverschluss. Gleicher Name, verschiedene Kameras, gut zehn Jahre auseinander.

Viertens: Der Name auf der Kamera muss nicht Praktica sein. Pentacon hat große Stückzahlen unter fremden Markennamen in den Westen geliefert, über das Versandhaus Quelle als Revueflex, über Photo Porst als Porst reflex, dazu Jenaflex, Hanimex und weitere.

Porst Reflex CX6, baugleich mit der Praktica LTL

Foto: Jacek Halicki, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons. Diese Kamera heißt Porst Reflex CX6. Sie ist bis auf die Oberkappe eine Praktica LTL.

Praktica Revue / Revueflex (Quelle) Porst / Jenaflex
L Porst Reflex CX 3
L 2 Revueflex SL 200
LB Revueflex SL 201, Revueflex BL Porst Reflex CX 4
LTL Revueflex TL Porst Reflex CX 6
LTL 3 Revueflex TL 202
LLC Porst Reflex CX 8
super TL Revueflex SL Porst Reflex FX 6
MTL 3 Revueflex TL I (ab 1979)
MTL 5 Revue ML (1. Ausführung), Revueflex TL 25 (1981–1983)
MTL 5B Revue ML (2. Ausführung)
PL nova I B Porst Reflex FX 4
BC 1, BC 3, BCX (schwarz) Jenaflex AM-1
BCA Jenaflex AC-1
BMS Revue BC 2

Zuordnung nach der Modellübersicht im Baier-Foto-Forum (Grundlage: Richard Hummel, „Spiegelreflexkameras aus Dresden“) sowie den Objektbeschreibungen im Deutschen Kameramuseum. Die Liste ist nicht vollständig, es gab weitere Exportnamen für einzelne Märkte.

Praktisch heißt das: Eine Revueflex TL 202 nimmt dieselben Objektive, hat dieselben Verschlusszeiten und dieselbe Batterie wie eine Praktica LTL 3. Wer Ersatzteile oder eine Anleitung sucht, sucht am besten unter dem Praktica-Namen.

Praktica MTL 3 und MTL 5 übereinander, der Unterschied im Gehäusebezug ist sichtbar

Foto: Radoslaw Ziomber, CC BY 2.5 via Wikimedia Commons. Oben die MTL 3 mit genopptem Bezug, unten die MTL 5 mit glattem. Technisch dieselbe Kamera; die Typenbezeichnung steht bei beiden links neben dem Prisma.

Video: „Wie Fotografiert man mit der Praktica MTL5 / Revue ML“, Kanal Analogtechnik. Der Titel nennt gleich beide Namen derselben Kamera. Wer die Bedienung Schritt für Schritt sehen will, ist hier besser aufgehoben als bei jedem Text.

3. Die M42-Reihe: alle Modelle mit Baujahr

Die L-Reihe ist der Kern der Praktica-Geschichte und der Grund, warum die Kameras heute noch überall auftauchen. Sie lief von Dezember 1969 bis Dezember 1989, umfasste 49 Modelle einschließlich sechs Prototypen und brachte es auf 4.836.879 gebaute Kameras. Bei Pentacon in Dresden verließ alle dreißig Sekunden eine Kamera das Band. Verantwortlicher Konstrukteur war Rolf Noack.

Generation Zeitraum Stückzahl
1. Generation 12/1969 – 10/1978 1.110.357
2. Generation 11/1975 – 01/1980 740.152
3. Generation 03/1978 – 02/1984 1.191.642
4. Generation 02/1980 – 12/1989 1.794.728

Zahlen nach praktica-collector.de, Zeiträume nach Wikipedia. Die Generationen überlappen sich, weil mehrere Baureihen parallel liefen.

Das namensgebende „L“ steht für den vertikal ablaufenden Stahllamellenverschluss, der den Gummituchverschluss der Vorgänger ablöste. Der war nahezu verschleißfrei und, anders als Tuch, unempfindlich gegen Kälte. Genau dieser Verschluss ist der Grund, warum L-Prakticas heute überdurchschnittlich oft noch laufen.

Der vertikal ablaufende Stahllamellenverschluss einer Praktica L

Foto: Runner1616, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons. Der Metalllamellenverschluss der L-Reihe, von der Filmseite aus.

Die Modelle in der Reihenfolge ihres Erscheinens

Jahr Modell Was es unterscheidet
1969 LLC Weltweit erste einäugige Spiegelreflexkamera mit TTL-Messung bei Offenblende und elektrischer Blendenwertübertragung
1969 L wie LLC, aber ganz ohne Belichtungsmessung
1970 LTL wie L, aber mit TTL-Messung bei Arbeitsblende
1972 LB wie L, aber mit Selen-Außenmessung
1974 VLC wie LLC, zusätzlich wechselbare Suchereinsätze und Bildfeldlinsen
1975 LTL 2 wie LTL, Anzeige über zwei Leuchtfelder statt Zeiger
1976 super TL 2 wie LTL, aber nur bis 1/500 s
1976 L 2 / LB 2 Nachfolger von L und LB
1976 LTL 3 wie LTL 2, aber wieder mit Zeigerinstrument
1976 PLC 2 wie LLC, verändertes Äußeres bei Spannhebel und Auslöser
1976 VLC 2 wie VLC, hellerer Sucher
1977 EE 2 Pentacons erste Kamera mit Belichtungsvollautomatik; die Zeiten von 1 bis 1/1000 s werden elektronisch gebildet. Hieß in Fachkreisen „Kameracomputer“.
1978 super TL 3 wie super TL 2
1978 MTL 3 wie LTL 3, mit stabilisiertem Messwerk
1978 PLC 3 / VLC 3 Nachfolger von PLC 2 und VLC 2
1979 DTL 3 wie LTL 2, Anzeige über vier Leuchtdioden
1979 EE 3 wie EE 2, mit Messkeilpaar und Mikrorasterring
1979 super TL 1000 wie MTL 3, aber ohne Selbstauslöser
1981 super TL 500 wie super TL 2
1983 MTL 5 wie MTL 3, glatter Bezug und andere Kosmetik
1985 MTL 5B wie MTL 5, ohne Zusatzblitzbuchse, mit geneigtem Tripelmesskeil, Batteriefach auf Standardknopfzellen umgestellt
1985 MTL 50 wie MTL 5B, aber mit Leuchtdioden statt Zeiger

Modelltabelle nach Wikipedia, „Praktica L“. Nicht enthalten sind Prototypen, Sondereditionen und Exportvarianten.

Der mit Abstand meistgebaute Typ ist der mit TTL-Messung bei Arbeitsblende: über drei Millionen Kameras allein aus dieser Untergruppe. Wenn du eine Praktica geerbt hast, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es eine MTL 3, MTL 5 oder super TL ist.

Praktica LB 2 mit sichtbarem Selen-Belichtungsmesser oben rechts

Foto: VSchagow, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons. Das dunkle Rechteck rechts unter dem Einstellrad ist die Selenzelle der LB 2. Sie erzeugt ihren Messstrom selbst, diese Kamera hat kein Batteriefach.

Was vor der L-Reihe kam

Wenn deine Kamera ein Tuch statt Metalllamellen im Verschluss hat, gehört sie in eine ältere Generation. Die erste Praktica entstand 1948 auf Basis der Praktiflex und führte das M42-Gewinde ein; ab 1951 folgte die FX-Reihe mit Blitzsynchronisation, danach die Modelle IV und V. Die zweite Generation umfasst die nova-Reihe, die Prakticamat, die ursprüngliche super TL und die Praktica elektronik.

Ken Davis, der auf 35mmc über zwanzig funktionierende Prakticas beschreibt, ordnet diese Zwischengeneration nüchtern ein: Sie sei „nowhere near as reliable“ wie die späteren Kameras, Verschlussausfälle bei der super TL kämen häufig vor. Die Modelle IV und V dagegen hält er für besser gebaut als die nova-Reihe. Wer eine Praktica zum Fotografieren sucht und nicht zum Sammeln, ist mit der L-Reihe deutlich besser bedient.

Endkontrolle einer Spiegelreflexkamera im VEB Pentacon Dresden

Foto: Hubert Link, CC BY-SA 3.0 DE via Wikimedia Commons / Bundesarchiv. Endkontrolle im VEB Pentacon Dresden. Der Betrieb ging aus den 1919 in Dresden gegründeten Kamera-Werkstätten von Guthe & Thorsch hervor und firmierte ab 1964 als Pentacon.

4. Die B-Reihe: Bajonett statt Gewinde

1978 stellte Pentacon auf der Leipziger Messe die Praktica B 200 vor, ab Dezember 1979 lief die Serienfertigung. Das „B“ steht für Bajonett: Statt des Schraubgewindes gab es nun einen eigenen Anschluss, den PB-Mount, und dazu eine neue Objektivfamilie namens Prakticar. Die Gehäuse wurden runder, die Steuerung elektronisch.

Praktica B 200 electronic mit Prakticar-Objektiv

Foto: Lysippos, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons. Die B 200 war das Basismodell der gehobenen Linie mit Automatik und Handeinstellung.

Insgesamt entstanden zwischen Dezember 1979 und Dezember 1990 17 Modelle mit zusammen 1.164.707 Stück. Pentacon staffelte sie in drei Linien, und diese Staffelung ist der schnellste Weg, ein B-Modell einzuordnen:

Linie Stückzahl Basismodell Erkennungsmerkmal
Automatik und Handeinstellung 494.391 B 200 Vollständiges Zeitenrad neben dem Prisma; die gehobene Klasse
nur Automatik 521.327 B 100, BCA, BCS, BCC Kein Zeitenrad, nur Automatik und wenige Festzeiten, die Amateurklasse
nur Handeinstellung 148.989 BMS Zeitenrad, aber keine Automatik; die seltenste der drei Linien

Zahlen nach praktica-collector.de.

Die BX-Serie und das Ende

Ab Dezember 1987 folgte die BX-Serie mit vier Modellen und 201.797 Stück: BX 20, BX 10 DX, BX 21 DX und BX 20s. Neu waren ein anderer Antrieb für den Lamellenverschluss, ein ergonomisch überarbeitetes Gehäuse, TTL-Blitzsteuerung nach SCA 321, ein passender Winder und die DX-Codierung zur automatischen Filmempfindlichkeits-Einstellung. Das X im Namen steht für genau diese Neuerung.

Bei welchen BX-Modellen die DX-Kontakte tatsächlich verbaut sind, widersprechen sich die Quellen: praktica-collector.de führt sie als Merkmal der ganzen Serie, im Erfahrungsbericht zur BX 20 heißt es dagegen, erst die BX 20s habe sie bekommen. Die Modellnamen sprechen für die zweite Lesart — BX 10 DX und BX 21 DX tragen das Kürzel schließlich im Namen. Zuverlässiger als jede Theorie ist der Blick in den Filmraum: Wo die Filmpatrone sitzt, siehst du entweder blanke Kontaktfinger oder eben nicht.

Praktica BX 20s von 1990

Foto: NoRud, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons. Die BX 20s war das letzte Modell, das noch unter dem traditionellen Pentacon Dresden entwickelt wurde.

Eine Pointe hat die Serie: DX-codierte Filme gab es auf dem heimischen Markt praktisch nicht. Verkauft hat sich die BX 20 trotzdem gut, wegen der Blitzsteuerung und des Winders. Nach der Wende lief die BX 20S noch bis 2001 weiter, dann endete die Produktion analoger Praktica-Spiegelreflexkameras.

Achtung: Die B-Reihe hängt an ihrer Elektronik. M42-Prakticas sind mechanische Kameras mit einem Belichtungsmesser nebenbei, stirbt der Messer, fotografierst du einfach weiter. Bei den B- und BX-Modellen bildet die Elektronik alle Verschlusszeiten, auch die von Hand eingestellten. Ohne Batterie bleibt dir nur die mechanische Notzeit von 1/90 s, und wenn die Platine ausfällt, ist auch die weg. Ersatzteile gibt es dafür so gut wie nicht mehr. Das ist der wichtigere Unterschied zwischen den beiden Welten, wichtiger als das Bajonett.

5. Welche Baureihe braucht überhaupt Strom

Sobald das Modell feststeht, ist die Stromfrage schnell beantwortet. Es gibt bei Praktica vier Gruppen, und sie folgen exakt dem, was du in Frage 3 gesehen hast:

Gruppe Braucht Strom? Wofür
Rein mechanisch (L, L 2, FX, frühe nova) Nein Gar nicht. Die Kamera hat kein Batteriefach.
Selen-Außenmessung (LB, LB 2) Nein Die Selenzelle erzeugt ihren Messstrom selbst. Kein Batteriefach.
Zeigerinstrument im Sucher (LTL, LTL 3, MTL 3 / 5 / 5B, super TL-Reihe) Ja, eine einzelne Knopfzelle Nur für den Belichtungsmesser. Ohne Batterie löst die Kamera weiter aus, du misst dann eben mit einer App oder nach Erfahrung.
Leuchtdioden im Sucher oder elektrische Blendenübertragung (LTL 2, DTL, MTL 50, LLC, PLC, VLC, EE) sowie die gesamte B- und BX-Reihe Ja, ein Batteriestapel mit höherer Spannung Bei EE und der B-Reihe zusätzlich für den Verschluss. Ohne Strom laufen diese Modelle nur eingeschränkt oder gar nicht.

Das Batteriefach sitzt bei allen M42-Modellen mit Messer in der Bodenplatte, die Scheibe mit dem Münzschlitz auf den Fotos weiter oben. Bei der B-Reihe wandert es meist in den Handgriff.

Das „M“ verrät, wie tolerant der Messer ist. Das M in MTL steht für Messwerkabgleich, eine Brückenschaltung, die den Belichtungsmesser gegen Spannungsschwankungen der Batterie stabilisiert. Praktisch heißt das: Eine MTL reagiert weniger empfindlich auf eine Zelle mit leicht abweichender Spannung als eine LTL oder super TL, die diese Schaltung nicht haben. Das ist einer der Gründe, warum die MTL-Modelle bis heute als die unkompliziertesten der Reihe gelten.

Welcher Batterietyp genau in dein Modell gehört und welcher Adapter ihn heute ersetzt, steht in unserer Praktica-Übersicht. Dort sind rund achtzig Modelle einzeln aufgeführt, samt Bedienungsanleitung zum Nachlesen, von der Jenaflex AC-1 bis zur Praktisix.

Ein Hinweis in eigener Sache, damit klar ist, wo wir stehen: Wir stellen selbst Batterieadapter und Ersatzteile für diese Kameras her und verdienen daran. Deshalb halten wir die Empfehlung schlicht, für die meisten Modelle mit Zeigerinstrument reicht eine handelsübliche Zelle im passenden Adapter, und wenn dein Belichtungsmesser ohnehin tot ist, brauchst du gar nichts davon. Der ausführliche Hintergrund zur häufigsten Praktica-Zelle steht in unserem Artikel zur PX625, inklusive der Varianten, die nichts kosten.

6. Objektive: was an deine Praktica passt

M42 — das größte Objektivangebot, das es je für einen Anschluss gab

Das M42-Gewinde war kein Praktica-Alleingang, sondern ein Quasi-Standard. Pentax, Zenit, Yashica, Fujica, Chinon und Dutzende Fremdhersteller haben dafür gebaut. An eine Praktica MTL 3 passt jedes davon, solange es ein M42-Gewinde hat.

Praktica super TL mit Meyer-Optik Görlitz Oreston 50mm 1.8

Foto: Carlosdisogra, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons. Eine super TL mit dem Oreston 50 mm 1:1,8 von Meyer-Optik Görlitz.

Die ostdeutschen Rechnungen sind der eigentliche Grund, sich mit Praktica zu beschäftigen. Ken Davis fasst es auf Macfilos so zusammen, dass die Gehäuse günstig sind und die Objektive das Geld wert:

Objektiv Einordnung
Pentacon auto 50 mm 1:1,8 Das Standardobjektiv der meisten L-Prakticas. Weiterentwicklung des Oreston, häufig und günstig.
Meyer-Optik Görlitz Oreston 50 mm 1:1,8 Liefert laut Davis „almost the same“ wie das deutlich teurere Pancolar, mit unruhigerem Bokeh.
Carl Zeiss Jena Pancolar 50 mm 1:1,8 Mechanisch sauberer gebaut, weicheres Bokeh. Frühe Exemplare mit Thorium-Glas zeigen einen Gelbstich.
Carl Zeiss Jena Tessar 50 mm 1:2,8 Optisch stark, aber die Fassungen laufen oft schwer und die Blende klemmt gern.
Flektogon 35 mm 1:2,4 und 20 mm 1:4 Die Weitwinkel, für die man die Reihe kennt. Davis nennt das 20er „impressive“.
Meyer-Optik Domiplan 50 mm 1:2,8 Das schwächste der Reihe, kritisiert für geringen Kontrast. Liegt vielen Kameras bei.

Praxis-Tipp: „electric“ auf dem Objektiv ist kein Hindernis. Objektive mit dem Zusatz electric und goldenen Kontaktstiften gehören zu den Offenblendmodellen LLC, PLC, VLC und EE. An einer MTL oder super TL funktionieren sie ganz normal, die Kontakte bleiben dann einfach ohne Funktion. Umgekehrt gilt das auch: Ein Objektiv ohne Kontakte lässt sich an einer LLC verwenden, du musst dann auf Rastblende umstellen und wie bei der MTL abblenden.

Das PB-Bajonett — ein eigenes System mit engen Grenzen

Pentacon Prakticar 50 mm 1:1,8 mit Praktica-B-Bajonett

Foto: Lysippos, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons. Ein Prakticar 50 mm 1:1,8 für das B-Bajonett.

Das PB-Bajonett war eine Eigenentwicklung und zu nichts anderem kompatibel. Für die B-Reihe entstand ein eigenes Objektivprogramm — Prakticar von 20 bis 300 mm, dazu Zooms und später sogar Autofokus-Objektive. Wer eine B-Kamera hat, ist auf dieses Programm angewiesen; Pentacon lieferte immerhin selbst einen Adapter, um M42-Objektive an B-Gehäuse zu setzen.

In die andere Richtung wird es eng, und zwar wörtlich. Das Auflagemaß des PB-Bajonetts liegt bei 44,40 mm, Canon EF bei 44,00 mm. Bleiben 0,4 Millimeter Bauhöhe für einen Adapter, und so dünn lässt sich kein Bajonett-Adapter fertigen. Deshalb erreicht kein käuflicher PB-auf-Spiegelreflex-Adapter ohne Korrekturlinse die Unendlichstellung, und bei kurzen Brennweiten wird der Fehler noch deutlicher. An spiegellosen Kameras wie Sony E oder Micro Four Thirds ist das kein Thema; dort funktionieren Prakticar-Objektive ohne Einschränkung. Wer die Maße nachlesen will, findet sie auf der Übersichtsseite zum Praktica-Bajonett bei manuelle-objektive.

Praktica VLC 2 mit Lupensucher statt Prisma und Flektogon-Objektiv

Foto: Jelle (Niederlande), CC BY 2.0 via Wikimedia Commons. Die VLC-Modelle sind die einzigen M42-Prakticas mit Wechselsucher, hier mit Lupeneinsatz statt Pentaprisma, davor ein Flektogon 35 mm 1:2,4.

7. Typische Defekte, Preise und die ehrliche Einordnung

Was an diesen Kameras kaputtgeht

Im APHOG-Forum gibt es einen langen Reparatur-Thread zur L-Serie, in dem die immer gleichen vier Fälle auftauchen.

  1. Die langen Zeiten bleiben hängen. Von 1/15 s abwärts läuft der Verschluss nicht durch, manchmal hebt der Spiegel ohne auszulösen. Ursache ist fast immer verharztes Fett im Hemmwerk. Matthias Laur rät im Thread ausdrücklich davon ab, die Kamera „mit dem Handballen“ zu schlagen, das löst den Mechanismus kurzzeitig und verteilt das Problem. Richtig ist Reinigen und Nachfetten, und das gehört in geübte Hände.
  2. Streifen auf den ersten Bildern. Zerfallene Lichtdichtung am Rückwandscharnier. Christof-G beschreibt die Reparatur als Einkleben von 1 mm Moosgummi oder dem Filz eines Patronenmauls. Das ist eine echte Zwanzig-Minuten-Arbeit, für die du keine Werkstatt brauchst, wir haben dafür eine Schritt-für-Schritt-Anleitung geschrieben.
  3. Der Spiegel bleibt oben. Kommt bei M42- und B-Modellen gleichermaßen vor. Manchmal ist es dasselbe verharzte Fett, manchmal ein ausgehakter Hebel im Spiegelkasten. Ohne Zerlegen lässt sich das selten sicher unterscheiden.
  4. Der Belichtungsmesser zeigt nichts. Oft nur ein korrodierter Kontakt im Batteriefach, manchmal eine gebrochene Leitung zur Messzelle. Bevor du eine Kamera deswegen abschreibst: Der Rest funktioniert in aller Regel weiter.
Praktica MTL 5 mit geöffneter Rückwand, Filmschienen und Dichtungsnut sichtbar

Foto: Banffy, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons. Die geöffnete MTL 5. Gut zu sehen sind die Führungsschienen des Schnellladesystems und die umlaufende Nut, in der die Lichtdichtung sitzt.

Achtung: Die Oberkappe ist kein Anfängerprojekt. Wer im Forum nach dem Zerlegen fragt, bekommt regelmäßig denselben Hinweis: Am Zeitenrad der L-Reihe sitzen Klebestellen, die schwer zu lösen und noch schwerer wieder ordentlich zu fügen sind. Wenn du nicht regelmäßig Kameras öffnest, ist das der Punkt, an dem eine Werkstatt die günstigere Lösung ist.

Was eine Praktica heute kostet

Wir haben am 20. August 2026 die Angebote auf Kleinanzeigen in der Foto-Kategorie ausgewertet — Angebotspreise, keine Verkaufspreise, und die meisten Inserate enthalten mindestens ein Objektiv:

Modell Angebote Günstigstes Mittelwert (Median) Teuerstes
Praktica MTL 5 / 5B 24 7 € 75 € 222 €
Praktica B 200 2 35 € 70 € 70 €
Praktica BX 20 25 35 € 80 € 380 €
Praktica super TL 21 22 € 90 € 300 €
Praktica MTL 3 24 35 € 110 € 200 €
Praktica EE 2 4 95 € 135 € 150 €
Praktica VLC 9 15 € 160 € 245 €

Eigene Erhebung, Stand 21.08.2026, sortiert nach Median. Ein Teil der Spanne erklärt sich über den Objektivsatz: Gehäuse allein liegen am unteren Ende, Sets mit drei Objektiven am oberen.

Die Reihenfolge in dieser Tabelle ist die eigentliche Antwort auf die Frage, welche Praktica die gesuchte ist. Die VLC steht mit Abstand oben, ihr Median liegt beim Doppelten der MTL 5, das obere Viertel beginnt bei 200 Euro. Sie ist die einzige M42-Praktica, bei der du das Pentaprisma abnimmst und gegen Lichtschacht oder Lupenokular tauschst, und sie misst bei offener Blende, statt dich zum Abblenden zu zwingen. Danach folgt die EE 2 mit ihrer Zeitautomatik. Am anderen Ende liegen ausgerechnet die beiden modernsten Gehäuse: B 200 und BX 20 sind elektronisch, nicht reparierbar und deshalb billiger als eine mechanische MTL 3 von 1978.

Die auffälligste Zahl steht dabei nicht in der Tabelle. Ken Davis nennt für gesuchte Objektive wie das Biotar 58 mm 1:2 oder ein gutes Pancolar rund 100 Pfund — ein einzelnes Objektiv kann also mehr kosten als das Gehäuse, an dem es hängt. Wer eine Praktica kauft, kauft in Wahrheit meistens die Optik.

Fotograf mit einer Praktica MTL 5 im Einsatz

Foto: Alexey Komarov, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons.

Wann eine Praktica die richtige Kamera ist — und wann nicht

Wir verkaufen Ersatzteile für diese Kameras, also sagen wir es deutlich: Eine Praktica ist nicht für jeden die beste Wahl, und ein paar der Alternativen sind objektiv angenehmer zu bedienen.

Sie ist die richtige Kamera, wenn du für wenig Geld in die Analogfotografie einsteigen willst und bereit bist, Blende und Zeit selbst zu setzen. Der Stahllamellenverschluss der L-Reihe ist ausgesprochen haltbar, Ersatz ist wegen der Millionenstückzahlen leicht zu finden, und die ostdeutschen Objektive liefern für ihren Preis eine Bildqualität, die weit über dem liegt, was die Gehäuse kosten. Wenn dich außerdem interessiert, wie Kameras in Dresden gebaut wurden, bekommst du ein Stück Industriegeschichte dazu.

Sie ist die falsche Kamera, wenn du eine Automatik willst oder eine gekoppelte Messung, bei der du nicht erst eine Taste drücken musst, während der Sucher dunkel wird. Eine Pentax Spotmatic bietet dasselbe M42-Gewinde mit ruhigerem Lauf, eine Canon AE-1 oder Minolta X-300 kostet nicht viel mehr und nimmt dir die Zeitwahl ab. Und wenn du zufällig eine nova, mat oder die frühe super TL vor dir hast, ist das Ausfallrisiko am Verschluss deutlich höher als bei der L-Reihe, dann lieber weitersuchen.

Und wenn du eine B- oder BX-Kamera geerbt hast: Fotografiere damit, solange sie läuft, aber investiere nicht viel in sie. Der Objektivanschluss ist eine Sackgasse, die Elektronik nicht reparierbar. Das schönere Erbstück ist fast immer die M42-Kamera daneben.

Video: „Praktica MTL3, deutsche Hipster Kamera, Analog Kamera Review“, Kanal Flanell, Kameras & Film. Ein Review der meistgebauten Praktica, mit Beispielbildern.

Ersatzteile, die es noch gibt

Zwei Teile fehlen an gebrauchten Prakticas besonders oft, weil sie zum Verlieren gebaut sind: der Batteriefachdeckel und der Gehäusedeckel. Beide fertigen wir in Würzburg nach, weil es sie sonst nirgends mehr gibt. Die Lichtdichtung ist kein Praktica-Teil, passt aber ohnehin.

Für die B-Reihe gibt es den passenden Gehäusedeckel für PB, B 100 und B 200 sowie den Objektivrückdeckel für Prakticar PB.

Weiterlesen: Quellen, Anleitungen, Foren

Fast alles in diesem Artikel stammt aus Arbeit, die andere gemacht haben. Diese Seiten sind ausführlicher als wir es hier sein können, und in mehreren Punkten schlicht besser.

Modelle, Zahlen, Werksgeschichte

Bedienungsanleitungen

  • Mike Butkus' Handbuch-Archiv — Bedienungsanleitungen zu praktisch jedem Praktica-Modell als PDF, kostenlos gegen eine freiwillige Spende. Wenn du wissen willst, wie der Selbstauslöser deiner LTL 3 funktioniert, steht es dort.

Erfahrungsberichte

Video

Bei uns

Und wenn es gar keine Praktica ist: Der Batteriefinder deckt über tausend Kameramodelle ab, von Agfa bis Zenit, jeweils mit passender Zelle und passendem Adapter.

Fehlt ein Modell, oder stimmt eine Angabe nicht mit deiner Kamera überein? Schreib uns, wir ergänzen die Übersicht. Alle Fotos in diesem Artikel stammen von Wikimedia Commons und sind bei der jeweiligen Abbildung mit Urheber und Lizenz ausgewiesen.

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