Minolta Hi-Matic E, kompakte Sucherkamera mit Rokkor 40 mm f/1.7

Elektronische Sucherkameras: Yashica Electro, Konica C35, Olympus 35 & Minolta Hi-Matic im Vergleich

Titelbild: Minolta Hi-Matic E. Foto: Joe Haupt, CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons

In einem einzigen Jahrzehnt waren diese Kameras überall. Zwischen 1968 und 1975 baute jeder große japanische Hersteller eine kompakte Sucherkamera mit elektronischer Belichtungsautomatik und lichtstarkem Festbrennweiten-Objektiv — Yashica, Konica, Minolta, Olympus, Canon. Sie wurden millionenfach verkauft, sie waren die letzte Generation vor dem Autofokus, und sie waren gut. Sehr gut sogar.

Heute sind sie die günstigste Art, mit gutem Glas analog zu fotografieren. Dieser Guide sortiert die Familie: welches Modell was kann, welche davon innen dieselbe Kamera sind, worauf du beim Gebrauchtkauf achtest, und welche du besser stehen lässt.

Falls du wegen der Batterie hier bist: Die Tabelle, welche Zelle in welches Modell gehört, steht in Kapitel 4.

Inhalt

  1. Was diese Kameras verbindet, und welche ohne Strom noch auslöst
  2. Die Modelle im Überblick
  3. Die Verwandtschaften: wer für wen gebaut hat
  4. Das Batterieproblem und alle Lösungswege
  5. Typische Defekte und was davon reparabel ist
  6. Welche für wen, ehrlich, inklusive „nimm die nicht“
  7. Kaufen und prüfen: die Checkliste am Gerät

1. Was diese Kameras verbindet — und welche ohne Strom noch auslöst

Die verbindende Klammer ist nicht die Marke. Es ist die Bauart.

Alle Kameras in diesem Guide haben einen Zentralverschluss im Objektiv, eine CdS-Fotozelle als Belichtungsmesser und eine Automatik, die daraus selbst die Belichtung setzt. Der Sucher ist ein Durchsichtsucher, bei den meisten mit gekoppeltem Messsucher zum Scharfstellen. Kein Spiegel, kein Prisma, kein Wechselobjektiv. Dadurch sind sie klein, leise und im Betrieb angenehm unauffällig, der Grund, warum sie in der Straßenfotografie bis heute einen Ruf haben.

Olympus 35 RC, kompakte Sucherkamera mit Messsucher aus den frühen 1970er Jahren

Olympus 35 RC. Foto: Rama, CC BY-SA 2.0 fr via Wikimedia Commons

Wenn dir der Unterschied zwischen Sucher- und Spiegelreflexkamera noch nicht ganz klar ist, erklärt Arndt das in unter zehn Minuten besser und anschaulicher, als wir es hier in Text gießen könnten:

„Die Sucherkamera. Was ist sie, und wie unterscheidet sie sich von der SLR?“ — Arndts analoge Abenteuer

Der Unterschied, der beim Kauf wirklich zählt

Und jetzt kommt der Punkt, an dem sich die Gruppe teilt. Manche dieser Kameras haben einen mechanischen Verschluss, den die Elektronik nur steuert. Fällt die Batterie aus, verlierst du den Belichtungsmesser, sonst nichts. Du stellst Zeit und Blende von Hand ein und fotografierst weiter.

Bei anderen steuert die Elektronik den Verschluss nicht nur, sie hält ihn. Ohne Strom passiert entweder gar nichts, oder die Kamera fällt auf eine einzige Notzeit zurück. Das ist keine Kleinigkeit: Es entscheidet darüber, ob eine tote Batterie ein Ärgernis oder ein Totalausfall ist.

Kamera Was ohne Batterie passiert
Canon Canonet QL17 G-III Voll manuell nutzbar, Verschluss rein mechanisch
Olympus 35 RC Voll manuell nutzbar, nur die Messung fällt weg
Olympus 35 SP Voll manuell nutzbar, Batterie speist nur den Messer
Olympus 35 RD / 35 DC RD manuell nutzbar, DC nur mit Automatik
Minolta Hi-Matic 7sII Voll manuell nutzbar, mechanischer Verschluss
Konica Auto S3 Verschluss läuft, aber die Blende bleibt ganz offen
Canon Canonet 28 Fest auf 1/30 s, Blende von Hand wählbar
Yashica Electro 35 (G-Reihe) Löst aus, aber nur mit 1/500 s
Konica C35 / C35 Automatic Praktisch tot, reine Programmautomatik
Minolta Hi-Matic E / F Tot, kein mechanischer Rückfall
Olympus 35 EC / ECR Tot

Ein Hinweis dazu, der beim Gebrauchtkauf Geld spart: Eine Konica C35 ohne Batterie und eine Konica C35 mit gerissenem Massedraht verhalten sich fast gleich. Der Unterschied liegt im Sucher, bei der reinen Elektronik-Kamera reagiert der Zeiger, sobald Strom anliegt. Bewegt er sich nicht, obwohl eine frische Zelle drin ist, sitzt das Problem fast immer an den Kontakten und nicht in der Kamera.

Diese Sortierung zieht sich durch den ganzen Rest des Guides. Wer nie ohne Belichtungsmesser dastehen will, kauft aus der oberen Hälfte der Tabelle. Wer die Automatik will und mit dem Batteriethema leben kann, findet in der unteren Hälfte die deutlich günstigeren Kameras.

2. Die Modelle im Überblick

Die große Tabelle. Preise sind grobe Spannen für gebrauchte, funktionsgeprüfte Exemplare im Sommer 2026, bei Kleinanzeigen liegt das untere Ende, bei aufbereiteten Kameras vom Händler das obere.

Modell Objektiv Automatik Messsucher Batterie Preis 2026
Yashica Electro 35 G / GS / GT / GSN / GTN 45 mm f/1.7 Zeitautomatik ja PX32 (5,6 V) 60–110 EUR
Yashica Electro 35 GX 40 mm f/1.7 Zeitautomatik ja 2× PX640 90–160 EUR
Yashica Electro 35 FC 40 mm f/2.8 Zeitautomatik ja 2× PX640 50–95 EUR
Yashica Electro 35 CC / CCN 35 mm f/1.8 Zeitautomatik ja PX28 (5,6 V) 120–220 EUR
Yashica Electro 35 MC 40 mm f/2.8 Blendenautomatik nein, Zonenfokus PX28 (5,6 V) 60–110 EUR
Minolta Hi-Matic E Rokkor 40 mm f/1.7 Programm ja 2× PX640 50–100 EUR
Minolta Hi-Matic F Rokkor 38 mm f/2.7 Programm ja 2× PX640 40–80 EUR
Minolta Hi-Matic G Rokkor 38 mm f/2.8 Programm nein, Zonenfokus 2× PX640 30–60 EUR
Minolta Hi-Matic 7sII Rokkor 40 mm f/1.7 Zeitautomatik + manuell ja PX625 150–280 EUR
Olympus 35 EC / EC2 / ECR 42 mm f/2.8 Programm nur ECR 2× PX640 35–75 EUR
Olympus 35 RC 42 mm f/2.8 Zeitautomatik + manuell ja PX625 90–160 EUR
Olympus 35 SP 42 mm f/1.7 Programm + manuell, Spotmessung ja PX625 180–320 EUR
Olympus 35 RD 40 mm f/1.7 Zeitautomatik + manuell ja PX625 180–300 EUR
Konica C35 / C35 Automatic Hexanon 38 mm f/2.8 Programm ja PX675 40–90 EUR
Konica Auto S3 Hexanon 38 mm f/1.8 Zeitautomatik ja PX675 200–350 EUR
Canon Canonet QL17 G-III 40 mm f/1.7 Zeitautomatik + manuell ja PX625 100–200 EUR
Canon Canonet 28 40 mm f/2.8 Programm ja PX625 50–100 EUR
Revue 400 SE / Vivitar 35 ES 40 mm f/1.7 Zeitautomatik + manuell ja PX625 90–170 EUR
Konica C35 Automatic, kompakte Sucherkamera mit Hexanon 38 mm Objektiv

Konica C35 Automatic. Foto: Joost J. Bakker IJmuiden, CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

Drei Dinge, die in der Tabelle zwischen den Zeilen stehen

Die Hi-Matic F ist nicht der Nachfolger der Hi-Matic E. Sie ist die günstigere Kamera darunter, kleineres Gehäuse, langsameres Objektiv, andere Technik. Wer die E sucht und die F angeboten bekommt, bekommt nicht dasselbe. Bob Janes hat das auf 35mmc sauber auseinandergenommen.

Zonenfokus ist kein Makel, aber du musst es wissen. Hi-Matic G, Electro 35 MC, Olympus 35 EC und EC2 haben keinen Messsucher. Du stellst die Entfernung nach Symbol oder Schätzung ein. Bei f/2.8 und ein paar Metern Abstand geht das erstaunlich gut, im Halbdunkel bei offener Blende wird es Glücksspiel. Für unter 50 Euro ist das ein fairer Deal, aber es ist eine andere Art zu fotografieren.

Die Yashica Electro 35 ist groß. Auf Fotos sieht sie kompakt aus, in der Hand ist sie es nicht, sie wiegt gut 750 Gramm und passt in keine Jackentasche. Das ist der meistgenannte Grund, warum Leute sie wieder verkaufen. Die Bildqualität ist dabei nie das Problem.

Yashica Electro 35 mit Color-Yashinon 45 mm f/1.7

Die Yashica Electro 35 wirkt auf Fotos kompakter, als sie ist. Foto: Scott Akerman, CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

3. Die Verwandtschaften: wer für wen gebaut hat

Japanische Kamerahersteller haben in den Siebzigern in großem Stil füreinander produziert. Ein Werk baute ein Gehäuse, mehrere Marken klebten ihr Logo drauf, jeder setzte sein eigenes Objektiv davor. Das war völlig normal und wurde nie groß kommuniziert. Für dich heißt das: Manche Kameras, die auf dem Gebrauchtmarkt sehr unterschiedlich bepreist sind, sind innen identisch.

Der klarste Fall: dieselbe Kamera unter drei Namen

Schau dir diese drei an.

Minolta Hi-Matic 7sII mit Rokkor 40 mm f/1.7
Minolta Hi-Matic 7sII — Rokkor 40 mm f/1.7
Revue 400 SE mit Revuenon 40 mm f/1.7
Revue 400 SE — Revuenon 40 mm f/1.7
Vivitar 35ES mit 40 mm f/1.7 Objektiv
Vivitar 35 ES — 40 mm f/1.7

Fotos: Alfred, CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons (Hi-Matic 7sII, Revue 400 SE, Vivitar 35ES)

Gleiche Gehäuseform, gleiche Deckplatte, dieselben zwei Schienen am Blitzschuh, dieselbe Anordnung von Sucherfenster und Messsucherfenster, derselbe Objektivring mit Zeiten- und Blendenskala, dasselbe 40-mm-f/1.7-Objektiv. Unterschiedlich sind der Schriftzug, der Objektivname und bei der Revue eine zusätzliche Blitzbuchse.

Das ist kein Eindruck, das ist nachgesehen. Bob Janes hat für 35mmc mehreren dieser Kameras die Deckplatte abgenommen und schreibt danach nüchtern, dass die Minolta, die Vivitar und die Revue unter der Haut dieselbe Kamera sind. Gebaut hat sie aller Wahrscheinlichkeit nach Cosina; unter dem Namen Prinz 35 ER gab es sie noch einmal. Mike Eckman kommt in seinem Test der Vivitar 35ES zum selben Ergebnis.

Eine verbreitete Behauptung stimmt dagegen nicht. In Foren und Verkaufsanzeigen liest man regelmäßig, die Konica Auto S3 sei ebenfalls eine umgelabelte Hi-Matic 7sII. Das ist falsch. Janes schreibt nach dem Öffnen ausdrücklich, die Konica sei eine eigene Konstruktion. Man sieht es auch von außen: Die Auto S3 hat ein Hexanon 38 mm f/1.8, die 7sII ein Rokkor 40 mm f/1.7, verschiedene Brennweite, verschiedene Lichtstärke, verschiedene Rechnung. Wenn dir jemand eine Auto S3 als „baugleich mit der Minolta“ verkauft, weiß er es nicht besser.

Nebenbei ist auch die Frage, ob Cosina die 7sII wirklich gebaut hat, nicht restlos geklärt. Die Mehrheit der Quellen sagt ja, ein Rezensent widerspricht deutlich und hält die Ähnlichkeit für gemeinsame Zulieferteile. Belegt ist, was man sehen kann: Die drei Gehäuse sind dieselben. Wer sie zusammengeschraubt hat, ist die schwächer belegte Hälfte der Geschichte, und so sollte man sie auch weitererzählen.

Der zweite Fall: Minolta fährt Yashica-Technik

Minolta Hi-Matic F mit Rokkor 38 mm f/2.7 Objektiv

Minolta Hi-Matic F. Foto: Alfred, CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons

Die Minolta Hi-Matic F ist im Kern eine Yashica ME, dasselbe Innenleben, ergänzt um einen gekoppelten Messsucher. Nimmt man den Messsucher wieder weg, hat man die Hi-Matic G. Was Minolta beisteuerte, war das Rokkor-Objektiv und der Name; die Elektronik und der Verschluss kamen aus dem Yashica-Regal.

Praktisch heißt das zweierlei. Erstens erklärt es das gemeinsame Batteriefach mit zwei PX640-Zellen, das man sonst bei Minolta in dieser Klasse nicht findet. Zweitens erklärt es, warum die Hi-Matic F dieselben Alterserscheinungen zeigt wie die kleinen Yashicas, bis hin zum Verhalten bei schwacher Batterie.

Was du aus diesem Wissen machen kannst: Die Revue 400 SE kostet fast durchgehend weniger als die Minolta Hi-Matic 7sII, obwohl es dieselbe Kamera ist. Der deutsche Quelle-Handelsname hat schlicht keinen Sammlerklang. Wenn du das 40-mm-f/1.7-Objektiv und den mechanischen Verschluss willst, aber nicht den Minolta-Aufschlag zahlen möchtest, dann such nach Revue 400 SE, Vivitar 35 ES und Prinz 35 ER. Dieselbe Kamera, oft achtzig Euro günstiger.

Die Rebadge-Übersicht

Kamera Ist im Kern Belegt durch
Revue 400 SE Minolta Hi-Matic 7sII / Vivitar 35 ES (Cosina) Öffnen der Deckplatte, 35mmc
Vivitar 35 ES dieselbe Kamera, ohne Blitzbuchse 35mmc, Mike Eckman
Prinz 35 ER dieselbe Kamera, britischer Handelsname camera-wiki
Minolta Hi-Matic F Yashica ME plus Messsucher Rangefinderforum, mehrfach unabhängig
Minolta Hi-Matic G Yashica ME ohne Messsucher Rangefinderforum
Konica Auto S3 eigene Konstruktion, kein Rebadge Öffnen der Deckplatte, 35mmc

Es gibt in dieser Ära noch mehr solcher Fäden, gerade rund um Revue, Porst und Quelle, dort wurde fast alles zugekauft, was gerade verfügbar war. Sauber belegt sind aber vor allem die oben genannten. Wo wir nichts Belastbares gefunden haben, steht deshalb auch nichts.

4. Das Batterieproblem und alle Lösungswege

Quecksilberzellen waren für Belichtungsmesser genau das Richtige. Sie lieferten über fast ihre gesamte Lebensdauer konstant 1,35 Volt und fielen erst am Ende steil ab. Ein CdS-Messwerk, das direkt an dieser Spannung hängt, war damit über Jahre kalibriert richtig. Seit den Neunzigern sind sie wegen des Quecksilbers verboten, und der Ersatz aus dem Supermarkt liefert 1,5 Volt, die während der Entladung langsam absacken.

Was das mit deinem Bild macht, hängt vom Modell ab, und genau hier wird meistens zu pauschal geraten.

Zuerst: welche Batterie braucht deine Kamera?

Kamera Original Spannung Spannung kritisch? Heute
Yashica Electro 35, G, GL, GS, GT, GSN, GTN, AX, MG-1 PX32 / HM-4N 5,6 V nein 4LR44 (6 V) im Adapter
Yashica Electro 35 CC, CCN, MC PX28 5,6 V nein 4LR44 / 4SR44
Yashica Electro 35 GX, FC 2× PX640 2,7 V mäßig 2× Typ 675 im Adapter
Minolta Hi-Matic E, F 2× PX640 2,7 V mäßig 2× Typ 675 im Adapter
Minolta Hi-Matic G 2× PX640 2,7 V mäßig 2× Typ 675 im Adapter
Olympus 35 EC, EC2, ECR 2× PX640 2,7 V mäßig 2× Typ 675 im Adapter
Olympus 35 RC, SP, RD, DC PX625 1,35 V ja Typ 675 Zink-Luft im Adapter
Canon Canonet QL17 G-III, QL19, 28 PX625 1,35 V ja Typ 675 Zink-Luft im Adapter
Minolta Hi-Matic 7sII, Revue 400 SE, Vivitar 35 ES PX625 1,35 V ja Typ 675 Zink-Luft im Adapter
Konica C35, C35 Automatic, C35 EF PX675 1,35 V ja Typ 675 Zink-Luft direkt
Konica Auto S3 PX675 1,35 V ja Typ 675 Zink-Luft direkt

Nur bei den 1,35-Volt-Modellen ist die Spannung wirklich heikel. Und dort lohnt sich ein Detail, das kaum jemand kennt: PX675 und PX625 sind elektrisch dasselbe. Beide liefern 1,35 Volt, der Unterschied ist rein mechanisch — PX625 misst 15,6 × 6,0 mm, PX675 nur 11,6 × 5,4 mm. Ein PX625-Adapter ist deshalb im Grunde nur ein Formstück, das eine kleine 675er-Zelle auf PX625-Größe bringt. Für eine Konica C35 oder Auto S3 brauchst du gar keinen Adapter: Dort passt die Zink-Luft-Zelle Typ 675 direkt ins Fach. Wer dir für diese Kameras einen Adapter verkaufen will, verkauft dir Luft.

Unterseite der Olympus 35 SP mit dem runden Deckel des Batteriefachs

Das Batteriefach sitzt bei fast allen Modellen dieser Gruppe im Boden. Foto: AADS, CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

Ein Zusammenhang, den kaum jemand kennt

Die PX32 aus der großen Yashica Electro ist keine eigenständige Zelle, sondern ein Stapel aus vier PX640-Zellen in einer Hülse: 4 × 1,4 Volt ergeben die 5,6 Volt. Die PX28 macht dasselbe mit einer anderen Zellgröße — 4LR44 ist bis heute genau das, vier gestapelte Knopfzellen in einem Gehäuse.

Deswegen hängt diese ganze Kameragruppe im Grunde an nur zwei Zellformaten, nicht an fünfzehn. Und deswegen sind die 5,6-Volt-Yashicas beim Ersatz so entspannt: Sechs Volt aus einer 4LR44 statt der originalen 5,6 sind ein Unterschied von gut sieben Prozent, und die Electro-Elektronik wertet das anders aus als ein Zeigerinstrument, das an 1,35 Volt hängt. Bei der Olympus 35 RC dagegen schlägt derselbe relative Fehler direkt in die Belichtung durch.

Die Lösungswege — alle, nicht nur unsere

Es gibt sechs ernsthafte Wege. Welcher der beste ist, hängt davon ab, was dir wichtiger ist: Genauigkeit, Kosten oder nie wieder daran denken zu müssen.

Weg Genauigkeit Kosten Haken
Zink-Luft Typ 675 im Adapter sehr gut gering lebt nach dem Abziehen des Aufklebers nur Wochen bis wenige Monate
WeinCell MRB625 / MRB675 sehr gut mittel teurer als die Drogerie-Zelle, stirbt ähnlich schnell
Silberoxid + Schottky-Diode gut sehr gering Löten nötig; Diode fällt 0,25 V ab, Germanium 0,3 V, nicht exakt 0,15
Werkstatt kalibriert auf 1,5 V um exakt hoch einmalig 60–140 EUR, dafür nie wieder ein Thema
Alkaline 1,5 V roh (LR9, LR44 mit Beilage) mäßig minimal driftet über die Entladung, Fehler bis zu zwei Blenden möglich
Externer Belichtungsmesser oder Sunny 16 so gut wie du null bis mittel geht nur bei den Modellen mit manuellem Modus

Der letzte Punkt wird gern übersehen und ist bei den Seven-Swords-Modellen oft der klügste. Eine Olympus 35 RC mit leerem Batteriefach ist keine kaputte Kamera, sondern eine vollmanuelle. Wenn du ohnehin mit Sunny 16 arbeitest, brauchst du die Batteriefrage nie zu lösen.

Wie gut adaptierte 675er-Zellen wirklich messen, hat FAME CHeRRy unabhängig durchgetestet, gegen eine echte, noch vorhandene PX625:

„PX 625 Battery Replacement for Vintage Cameras (Adapted 675 vs Native 625 Test)“ — FAME CHeRRy

Der Diodenweg ist unterschätzt. Wer löten kann, bekommt für den Preis einer Tasse Kaffee eine dauerhafte Lösung: Eine Schottky-Diode in Reihe zur Silberoxid-Zelle drückt die 1,55 V auf rund 1,3 V. Das bleibt stabil, solange die Zelle lebt, und Silberoxid hält Jahre statt Wochen. Eine gut dokumentierte Anleitung für die Konica C35 findest du bei wemakethings.net. Dabei verdienen wir nichts, und wer den Lötkolben ohnehin im Haus hat, fährt damit am günstigsten.

In eigener Sache

Wir stellen selbst Batterieadapter für diese Bauformen her. Deshalb steht dieser Absatz hier unten statt oben, und deshalb stehen die anderen fünf Wege gleichberechtigt in der Tabelle darüber, bei der Konica C35 und der Auto S3 brauchst du von uns gar nichts, und wer löten kann, fährt mit der Diode günstiger.

Falls du eine dieser Kameras hast und einfach eine passende Zelle suchst: Wir pflegen Übersichtsseiten nach Kameramarke, die dir den Typ direkt heraussuchen — Yashica, Minolta, Olympus, Konica, Canon, Revue und Vivitar. Wenn deine Marke nicht dabei ist, führt der Batterie-Finder über alle Hersteller.

Wenn dich die Spannungsfrage grundsätzlicher interessiert, gehen wir ihr in drei eigenen Artikeln nach: im PX625-Artikel steht die Messreihe samt wiederaufladbarer Dauerlösung, im Guide „Richtige Kamerabatterie finden“ die Typenübersicht über alle Kameramarken hinweg, und in unserer FAQ zur Stromversorgung die Fehlersuche, wenn trotz frischer Zelle nichts passiert.

5. Typische Defekte und was davon reparabel ist

Diese Kameras sind fünfzig Jahre alt. Der Verschleiß ist erstaunlich vorhersehbar, weil alle Hersteller dieselben Materialien verwendet haben, und dieselben Materialien altern gleich.

Der Pad of Death — nur bei den Yashicas

In der Yashica Electro 35 sitzt ein kleines Schaumstoffplättchen, das den Anschlag eines Hebels dämpft. Nach Jahrzehnten zerfällt es zu Krümeln. Das Symptom ist eindeutig: Beim Auslösen fehlt das satte „Thunk“, stattdessen klackt es hart und flach. Die Belichtung wird unzuverlässig, und die Kamera zieht auch im ausgeschalteten Zustand Strom, weshalb viele Besitzer erst über eine ständig leere Batterie stolpern und den eigentlichen Fehler gar nicht kennen.

Die gute Nachricht: Das ist die am besten dokumentierte Reparatur dieser ganzen Kameragruppe, sie kostet ein paar Cent Material und ist in einer knappen Stunde erledigt. Mike Elek hat die klassische Anleitung geschrieben, und auf yashica-guy.com steht der Rest an Servicewissen zur Baureihe. Wer lieber zuschaut als liest, findet bei Fotofix eine ruhige, gut gefilmte Umsetzung:

„Yashica Electro 35 — Replace the PoD ‚Pad of Death‘“ — Fotofix

Was sonst kaputtgeht

Verharzte Blendenlamellen. Das Schmiermittel im Verschluss kriecht über die Jahre auf die Lamellen. Sie werden träge oder kleben ganz zusammen. Erkennst du daran, dass die Blende beim Auslösen zögert oder gar nicht schließt. Reparabel, aber Werkstattarbeit, der Verschluss muss zerlegt und gereinigt werden.

Korrodierte Batteriekontakte. Der häufigste „Defekt“, der keiner ist. Bei der Konica C35 reißt gern die schwarze Masseleitung vom Batteriefach zur Platine durch Korrosion, während der rote Draht noch genug Spannung durchlässt, um den Verschluss zu betreiben. Ein sauber aussehendes Batteriefach beweist deshalb überhaupt nichts. Wer löten kann, hat das in zwanzig Minuten erledigt.

Zerfallene Lichtdichtungen. Betrifft ausnahmslos jede Kamera dieser Generation. Der Schaumstoff um die Rückwand wird klebrig und schwarz, danach kommt Streulicht auf den Film. Das ist die einfachste aller Reparaturen und die mit dem größten Effekt, dafür gibt es eine eigene Anleitung von uns.

Tote oder träge CdS-Zelle. Die Fotozelle altert, besonders wenn die Kamera jahrelang im Licht lag. Der Belichtungsmesser zeigt dann konstant zu wenig oder reagiert verzögert. Die Olympus 35 SP ist dafür bekannt. Ersatz ist möglich, lohnt aber meist nur bei den teureren Modellen.

Vergilbter oder blinder Sucher. Der halbdurchlässige Spiegel im Messsucher verliert seine Beschichtung, das Messfeld wird blass bis unsichtbar. Bei manchen Modellen hilft schon eine Reinigung der Sucherfenster von innen, bei anderen ist der Strahlteiler hinüber. Vor dem Kauf prüfen, siehe Kapitel 7.

Was sich fast nie lohnt: Eine Minolta Hi-Matic E mit defekter Elektronik ist wirtschaftlich ein Totalschaden. Die Kamera kostet gebraucht fünfzig bis hundert Euro, eine Verschluss- und Elektroniküberholung ein Vielfaches. Bei einer Olympus 35 SP oder einer Konica Auto S3 sieht die Rechnung anders aus, da kann sich eine Revision für 150 Euro sehr wohl rechnen. Die Faustregel: Reparieren lohnt ungefähr ab dem Punkt, wo die Kamera gebraucht dreistellig kostet.

Für alles, was über Lichtdichtungen und Batteriekontakte hinausgeht, brauchst du jemanden mit Werkzeug und Erfahrung. Wir pflegen dafür eine Übersicht mit über 200 Reparaturwerkstätten im deutschsprachigen Raum und international, mit Adressen und Spezialisierungen. Die Liste ist kostenlos und enthält keine Werbung.

6. Welche für wen — ehrlich, inklusive „nimm die nicht“

Erst eine Einordnung, die den Gebrauchtmarkt erklärt. Der Fotograf und Sammler Dan K hat 2014 auf Japan Camera Hunter den Begriff der „Seven Swords“ geprägt: sieben kompakte Sucherkameras, die er für die besten ihrer Art hielt. Canon QL17 G-III, Konica Auto S3, Minolta Hi-Matic 7sII, Olympus 35 RC, Olympus 35 RD, Olympus 35 SP und die Petri Color 35.

Der Text ist bis heute einflussreich, und man sieht ihn in den Preisen. Diese sieben kosten seither deutlich mehr als alles andere in derselben Klasse. Das ist nicht unverdient, es sind wirklich gute Kameras. Aber der Aufschlag misst inzwischen mehr Bekanntheit als Substanz, und mehrere Modelle direkt daneben machen fotografisch fast dasselbe für ein Drittel des Geldes.

Konica Auto S3 mit Hexanon 38 mm f/1.8

Konica Auto S3, das teuerste Modell der Gruppe. Foto: Jacek Halicki, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Wenn du zum ersten Mal so eine Kamera kaufst

Nimm die Konica C35 Automatic oder die Minolta Hi-Matic F. Beide kosten unter achtzig Euro, beide haben einen Messsucher, beide sind klein genug für die Jackentasche, und beide machen mit ihrer Programmautomatik anständige Bilder, ohne dass du etwas einstellen musst. Wenn dir das Format liegt, kannst du danach immer noch aufrüsten. Wenn nicht, hast du sechzig Euro verloren statt dreihundert.

Der Haken bei beiden: ohne Batterie tun sie nichts. Das ist der Preis für den niedrigen Einstieg.

Wenn du manuell fotografieren willst

Dann führt der Weg zur Olympus 35 RC oder zur Revue 400 SE. Die RC ist die kleinere und leichtere, mit vollständiger manueller Kontrolle über Zeit und Blende und ablesbaren Werten im Sucher. Die Revue hat das schnellere Objektiv mit f/1.7 und ist, wie in Kapitel 3 gezeigt, die günstigste Art, an eine Minolta Hi-Matic 7sII zu kommen.

Beide laufen ohne Batterie voll manuell weiter. Das ist im Alltag entspannter, als es klingt.

Wenn dir das Objektiv am wichtigsten ist

Die Yashica Electro 35 GSN hat das 45 mm f/1.7, das in dieser Klasse zu den besten gehört, und kostet nur einen Bruchteil der Seven Swords. Du zahlst dafür mit Größe und Gewicht, sie wiegt gut das Doppelte einer Konica C35, und mit dem Verzicht auf jede manuelle Belichtungskontrolle. Für Available-Light-Aufnahmen vom Stativ oder bei ruhiger Hand ist sie trotzdem schwer zu schlagen.

Yashica Electro 35 GSN mit Color-Yashinon 45 mm f/1.7

Yashica Electro 35 GSN. Foto: Alfred, CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons

Wenn du bereit bist, mehr auszugeben: Die Olympus 35 SP ist die einzige Kamera dieser Gruppe mit echter Spotmessung. 64 ASA hat sie ausführlich vorgestellt und erklärt gut, warum das im Gegenlicht den Unterschied macht:

„Olympus-35 SP, eine Ausnahme-Kamera im Überblick“ — 64 ASA

Und jetzt die unbeliebte Hälfte

Nimm keine Konica Auto S3 als erste Kamera dieser Art. Sie ist ausgezeichnet, aber sie kostet dreihundert Euro, ist selten, und die Zahl gut erhaltener Exemplare sinkt. Wenn dein Belichtungsmesser stirbt, hast du ein teures Problem: Ohne Batterie bleibt die Blende ganz offen, du kannst also nicht einfach manuell weiterfotografieren. Für den Einstieg ist das die falsche Kombination aus Preis und Verwundbarkeit.

Sei vorsichtig bei der Minolta Hi-Matic E. Schönes Objektiv, aber kein mechanischer Rückfall und eine Elektronik, deren Reparatur sich nicht lohnt. Als Zweitkamera für wenig Geld völlig in Ordnung; als einzige Kamera für eine Reise würden wir sie nicht mitnehmen.

Die Canonet 28 ist die schwächste der Canonets. Langsameres Objektiv, keine echte manuelle Belichtung, ohne Batterie nur 1/30 Sekunde. Sie wird oft als günstige QL17 angeboten, ist aber eine andere Kamera. Wenn du eine Canonet willst, spare auf die G-III.

Die günstigste Art, das Format auszuprobieren: Eine Minolta Hi-Matic G oder eine Olympus 35 EC bekommst du regelmäßig für unter vierzig Euro. Beide haben keinen Messsucher, sondern Zonenfokus, du stellst die Entfernung nach Symbol ein. Das klingt nach einem Rückschritt, ist aber die schnellste Art zu fotografieren, die es gibt, und bei mittleren Blenden trifft die Schärfe zuverlässig. Wenn du wissen willst, ob dir kompakte Sucherkameras überhaupt liegen, ist das der billigste Test.

Olympus 35 EC, kompakte Zonenfokus-Kamera

Olympus 35 EC. Foto: orion, CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons

7. Kaufen und prüfen: die Checkliste am Gerät

Die meisten dieser Kameras werden ohne Funktionsgarantie verkauft, auf Flohmärkten, in Nachlässen, bei Kleinanzeigen. Mit zehn Minuten Prüfung erkennst du die Blindgänger.

Blick durch den Sucher einer Olympus 35 RC mit Zeitenskala und Messsucherfeld

So soll ein gesunder Sucher aussehen: Skala oben klar ablesbar, Messfeld in der Mitte deutlich abgegrenzt. Foto: Peter Lindberg, CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

Die acht Handgriffe

  1. Durch den Sucher schauen. Ist das Messfeld in der Mitte deutlich sichtbar? Ein blasses oder fehlendes Feld bedeutet einen gealterten Strahlteiler, teuer.
  2. Am Entfernungsring drehen. Das Doppelbild im Messfeld muss sich sauber mitbewegen und bei Unendlich exakt zur Deckung kommen. Ruckelt oder springt es, ist der Messsucher dejustiert.
  3. Auslösen bei allen Zeiten. Hörst du bei langen Zeiten den Unterschied? Ein Verschluss, der bei 1/8 genauso schnell klingt wie bei 1/500, ist verharzt.
  4. Ins Objektiv schauen, während du auslöst. Die Blendenlamellen müssen zackig schließen und öffnen. Schlieren oder träges Verhalten heißt Öl auf den Lamellen.
  5. Rückwand öffnen und die Dichtungen anfassen. Klebrig oder bröselig? Kein Ausschlusskriterium, aber Arbeit. Einkalkulieren.
  6. Batteriefach aufmachen. Grüne oder weiße Krusten sind ein schlechtes Zeichen, weil die Korrosion oft weiter innen sitzt als sichtbar.
  7. Bei den Yashicas: auf das „Thunk“ hören. Fehlt es, ist der Pad of Death fällig, machbar, aber verhandel den Preis.
  8. Filmtransport durchkurbeln. Der Hebel muss über den ganzen Weg gleichmäßig laufen und das Zählwerk mitzählen.

64 ASA hat dieselbe Prüfung als Video, mit den Handgriffen in Echtzeit. Wenn du zum ersten Mal eine alte Kamera in der Hand hältst, ist das die bessere Vorbereitung als jede Textliste:

„Analog Kamera Schnell-Test“ — 64 ASA

„Belichtungsmesser funktioniert nicht“ heißt oft gar nichts. Sehr viele Angebote schreiben das, weil der Verkäufer keine passende Batterie hatte, die gibt es ja seit zwanzig Jahren nicht mehr zu kaufen. Bei einer Kamera, die eine PX625 oder PX675 braucht, ist das oft der einzige „Defekt“. Das drückt den Preis erheblich, und mit einer Zink-Luft-Zelle für unter zwei Euro ist die Sache erledigt. Umgekehrt gilt: Wenn der Verkäufer schreibt, er habe eine frische Batterie eingelegt und trotzdem regt sich nichts, dann glaub ihm, dann ist es die Elektronik oder ein Kontakt.

Wo kaufen

Bei Kleinanzeigen und auf Flohmärkten sind die Preise am niedrigsten und das Risiko am größten. Auf Ebay zahlst du einen Aufschlag, hast aber Käuferschutz. Aufbereitete Kameras vom Händler kosten das Doppelte bis Dreifache, kommen dafür geprüft und oft mit Gewährleistung, bei den Modellen ab 200 Euro ist das eine Überlegung wert. Wie du auf Ebay gezielt nach unterbewerteten Angeboten suchst, haben wir separat aufgeschrieben.

Ein Hinweis zu den Suchbegriffen: Such immer auch nach den Rebadge-Namen. Revue 400 SE statt Minolta Hi-Matic 7sII, Prinz 35 ER statt Vivitar 35 ES. Und bei den Yashicas lohnt die Suche nach Electro 35 ohne Buchstabenzusatz, viele Verkäufer kennen den genauen Typ nicht und listen entsprechend ungenau.

Was du nach dem Kauf brauchst

Zwei Dinge braucht praktisch jede dieser Kameras. Neue Lichtdichtungen, der Schaumstoff um die Rückwand ist nach fünfzig Jahren ausnahmslos hinüber, und solange er bröselt, kommt Streulicht auf den Film. Und eine Stromversorgung, die es noch gibt, siehe Kapitel 4. Dazu fehlt fast immer der Objektivdeckel; den kaufst du nach Filterdurchmesser, nicht nach Kameramodell.

Für ein paar Teile dieser Gruppe gibt es keinen Nachschub mehr, weil sie nie einzeln verkauft wurden, der Batteriefachdeckel der Konica C35 zum Beispiel, der als Erstes verloren geht, oder die Abdeckung über dem Belichtungsmesser der Olympus 35 SP. Solche Teile fertigen wir nach; sie stehen bei uns unter Ersatzteilen und Batterien. Alles andere — Dichtungsmaterial als Meterware, Objektivdeckel in Standardgrößen, bekommst du überall, oft günstiger.

Zum Schluss

Diese Kameras sind der beste Kompromiss, den die analoge Fotografie zu bieten hat: gute Objektive, kleine Gehäuse, kein Batteriehunger im Betrieb, und Preise, die noch nicht durch die Decke sind. Die Quecksilberbatterie ist das einzige echte Hindernis, und sie ist lösbar, auf mindestens sechs verschiedene Arten, von denen mehrere nichts kosten.

Wenn du unsicher bist, welche Batterie in dein Modell gehört, schreib uns einfach. Wir haben die Kompatibilitätslisten ohnehin im Haus und antworten auch dann, wenn du bei uns nichts kaufst.

Weiterlesen bei anderen

Die Community rund um diese Kameras ist gut und schreibt seit Jahren mit. Wer tiefer einsteigen will, findet dort mehr, als in einen Artikel passt:

  • 35mmc — Bob Janes' Testberichte zu Konica Auto S3, Hi-Matic E und vielen anderen aus dieser Gruppe, mit Blick unter die Deckplatte.
  • Mike Eckman, ausführliche, historisch sauber recherchierte Modellporträts inklusive Werksgeschichte.
  • Casual Photophile, die stärksten Bildstrecken zu genau diesen Modellen.
  • Yashica-Guy, die Referenz für alles, was die Electro-35-Reihe betrifft, inklusive Servicewissen.
  • Butkus Camera Manuals — Originalanleitungen zu fast jedem Modell dieses Guides, kostenlos, betrieben von einer Privatperson auf Spendenbasis.
  • Photrio und Rangefinderforum, dort liegen die Batterie- und Reparaturthreads, aus denen ein guter Teil dieses Artikels stammt.
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