Batterietyp V74PX — Kompatible Kameras

11 Kameras von 7 Marken verwenden V74PX

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Fuji Fujica

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Kamera Batterie Anleitung
Fuji/Fujica Rapid SF (for Flash) V74PX Anleitung

Gossen

1 Kamera
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Gossen Sixton V74PX Anleitung

Minox

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Minox BC flash 'A' V74PX
Minox BC flash 'B' V74PX
Minox Blitz für AG-1 V74PX Anleitung

Nikon

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Nikon BC-7 Blitz V74PX Anleitung

Rollei

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Rollei 16S Blitz V74PX

Voigtlander

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Voigtländer Vitoret F V74PX Anleitung

Yashica

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Kamera Batterie Anleitung
Yashica E V74PX Anleitung
Yashica Flash-O-Set V74PX Anleitung
Yashica Flash-O-Set II V74PX Anleitung

Häufige Fragen zur V74PX-Batterie

Was ist eine V74PX-Batterie?

Die V74PX ist eine 15-Volt-Alkali-Stabbatterie im Säulenformat (etwa 34,9 × 15,1 mm), die ab den 1960er-Jahren von Varta hergestellt wurde — das "V" steht für Varta, das "PX"-Suffix übernahm Varta als generische Foto-Kennung. Geläufige Äquivalente sind 504, MN154, BLR154 und 10LR54. Anders als die quecksilberhaltige PX625 enthielt die V74PX nie Quecksilber, sondern war von Anfang an alkalisch — für ihre typischen Einsatzgebiete (Blitzgeräte, Auslöseelektronik) reichte das aus.

Welche Geräte brauchen eine V74PX-Batterie?

Die V74PX versorgte vor allem Blitzgeräte und einzelne Belichtungsmesser der 1960er- und 70er-Jahre. Typische Kandidaten aus der Kompatibilitätsliste oben:

  • Blitzgeräte: Nikon BC-7 Blitz, Minox BC flash 'A' und 'B', Minox Blitz für AG-1, Rollei 16S Blitz, Yashica Flash-O-Set (I/II), Fuji/Fujica Rapid SF Flash
  • Belichtungsmesser: Gossen Sixtron
  • Kompaktkameras: Voigtländer Vitoret F, Yashica E

Außerhalb der Foto-Welt taucht die V74PX auch in der Feinwerkbau-Luftpistole LP90 auf — daher findet man im Netz oft den Suchbegriff "LP90-Batterie", obwohl LP90 streng genommen kein Batteriename, sondern ein Pistolen-Modell ist.

Warum bekomme ich die V74PX nirgendwo mehr?

Varta hat die Produktion der V74PX vor Jahren eingestellt. Originale Varta-Zellen tauchen nur noch als teure, oft überlagerte Restbestände auf eBay oder bei Spezialhändlern auf — frische Ware wird in dieser Bauform praktisch nicht mehr industriell gefertigt. Einzelne Dritthersteller wie Exell führen mit der 504A noch ein funktional gleichwertiges Pendant, der Bezug ist in Deutschland aber umständlich. Für die meisten Sammler ist deshalb eine Adapter-Lösung mit handelsüblichen Knopfzellen der praktischere Weg.

Welche Ersatzoptionen gibt es für die V74PX, und was sind die Vor- und Nachteile?

Weil die V74PX intern aus zehn übereinandergestapelten 1,5-V-Zellen besteht, lässt sie sich technisch sauber mit einem Adapter nachbilden:

  • Ausgeknipst-V74PX-Adapter mit 10× AG10 (LR54): Gehäuse aus PLA+ in den exakten Maßen der originalen V74PX, gefüllt mit zehn handelsüblichen AG10-Knopfzellen — liefert exakt 15 V. AG10 (synonym LR54, 189, 389A) gibt es überall günstig, kein Wein-Cell-Drama, kein Zink-Luft-Verfallsdatum. Bei uns als V74PX-Adapter inkl. 10× AG10.
  • Exell 504A oder NOS-Varta-V74PX: 1:1-Drop-in ohne Adapter. Vorteil: einlegen und fertig. Nachteil: hoher Stückpreis, Verfügbarkeit schwankt stark, Lagerware kann bei Abholung schon halb leer sein.
  • Eigenbau mit Schrumpfschlauch + 10× LR54: Funktioniert prinzipiell, ist aber fummelig und mechanisch unzuverlässig — der Stapel rutscht im Batteriefach, Kontakte oxidieren schneller. Nur als Bastlerlösung empfehlenswert.
Spielt die Spannungs-Stabilität bei der V74PX eine Rolle wie bei der PX625?

Nein — und das ist der entscheidende Unterschied zur PX625-Diskussion. Bei der PX625 hängt die Belichtungsmessung direkt am Spannungsniveau, weshalb dort die konstante 1,35-V-Linie der Quecksilberzelle so wichtig war. Bei den V74PX-Geräten ist das anders: Blitzgeräte brauchen 15 V nur, um einen Kondensator zu laden — ob die Batterie frisch bei 15,5 V oder gegen Ende bei 13 V liefert, verändert nur die Aufladezeit, nicht die Funktion. Die Auslöseelektronik der Feinwerkbau LP90 toleriert ebenfalls einen breiten Spannungsbereich.

Einzig der Gossen Sixtron ist ein echter Belichtungsmesser, bei dem sich Spannungsabfall theoretisch auf die Anzeige auswirken kann — in der Praxis ist der Effekt aber gering, weil der Sixtron mit einer simplen Galvanometer-Schaltung und nicht mit einer Quecksilberzellen-Referenz konstruiert wurde. Eine frische Alkali-V74PX-Zelle reicht hier vollkommen aus; für höhere Präzision lieber den Belichtungsmesser gegen einen modernen Spotmeter abgleichen.