Batterietyp SR44 / CR1/3N — Kompatible Kameras
8 Kameras von 1 Marken verwenden SR44 / CR1/3N
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SR44 / CR1/3N bei Ausgeknipst kaufenLeica
8 Kameras| Kamera | Batterie | Anleitung |
|---|---|---|
| Leica M6 Classic | SR44 / CR1/3N | Anleitung |
| Leica M6 TTL | SR44 / CR1/3N | Anleitung |
| Leica MP | SR44 / CR1/3N | Anleitung |
| Leica R-E | SR44 / CR1/3N | Anleitung |
| Leica R4 / R4s | SR44 / CR1/3N | Anleitung |
| Leica R5 | SR44 / CR1/3N | Anleitung |
| Leica R6 / R6.2 | SR44 / CR1/3N | Anleitung |
| Leica R7 | SR44 / CR1/3N | Anleitung |
Andere Batterietypen?
Wir führen Adapter und Alternativen für seltene Batterietypen wie PX625, PX27 und viele mehr.
Alle Batterien ansehenHäufige Fragen zur SR44- / CR1/3N-Batterie
Was ist die Kombination SR44 / CR1/3N und warum tauchen beide Bezeichnungen zusammen auf?
Es handelt sich um zwei Wege, dieselbe 3-Volt-Stromversorgung für den Belichtungsmesser bereitzustellen: entweder zwei gestapelte SR44-Silberoxid-Knopfzellen mit je 1,55 V (Maße je 11,6 × 5,4 mm, zusammen rund 3,1 V) oder eine einzelne CR1/3N-Lithium-Knopfzelle mit 3 V Nennspannung (auch als 2L76 oder DL1/3N bezeichnet, Maße 11,6 × 10,8 mm). Die CR1/3N wurde gezielt als 1:1-Ersatz für den SR44-Stapel entwickelt — gleicher Durchmesser, gleiche Gesamthöhe wie zwei SR44 übereinander. Beide Varianten passen ins selbe Batteriefach.
Welche Kameras brauchen 2× SR44 oder 1× CR1/3N?
Dieses Format wird primär in der späten Leica-Generation eingesetzt — sowohl in der M-Reihe als auch in der elektronischen R-Serie. Konkret: Leica M6 Classic, Leica M6 TTL und Leica MP sowie Leica R-E, R4, R4s, R5, R6 und R6.2. Bei den mechanischen Modellen (M6, MP, R6) versorgt die Batterie ausschließlich den Belichtungsmesser; bei den elektronischen Modellen der R-Serie zusätzlich den Verschluss. Nicht in diese Liste gehört die Leica R7: Sie arbeitet mit einem 6-Volt-System und benötigt 4× SR44 bzw. 2× CR1/3N. Die vollständige durchsuchbare Kompatibilitätsliste findest du oben auf dieser Seite.
SR44-Pack oder CR1/3N-Lithium — was sind die jeweiligen Vor- und Nachteile?
Beide Varianten funktionieren elektrisch sauber in den genannten Kameras. Welche du nimmst, ist eine Abwägung:
- 2× SR44 Silberoxid: Diese Zellen sind die historische Referenz für analoge Belichtungsmesser — Silberoxid hält die Spannung bis kurz vor Ende der Lebensdauer nahezu linear bei 1,55 V pro Zelle. Rund 150 bis 200 mAh Kapazität typisch, sehr präzise Messwerte. Nachteil: zwei Zellen müssen gestapelt und beide richtig herum eingelegt werden, was beim Wechsel etwas fummeliger ist. Bei Ausgeknipst als 4er-SR44-Nachfüllpack.
- 1× CR1/3N Lithium: Eine Zelle statt zwei — schneller gewechselt, weniger Chance auf Stack-Fehler. Lithium hat eine sehr geringe Selbstentladung (10+ Jahre Lagerzeit) und arbeitet auch bei Kälte zuverlässig, was sie für seltene Nutzung und Outdoor-Einsatz attraktiv macht. Nachteil: Lithium fällt am Ende der Kapazität abrupter ab als Silberoxid, und in lokalen Drogerien/Supermärkten ist CR1/3N seltener vorrätig als SR44 (online aber problemlos). Marken: Varta, Duracell, Panasonic.
Worauf muss ich beim Einlegen achten — Polung und Stapelreihenfolge?
Bei 2× SR44 müssen beide Zellen mit Plus-Pol nach oben übereinander gestapelt werden — die größere flache Seite (Plus) zeigt also zum Pluspol des Batteriefachs, üblicherweise nach oben oder zur Schraubkappe hin. Werden die Zellen Pol an Pol gestapelt (Plus auf Plus), heben sich die Spannungen auf und der Belichtungsmesser bleibt tot. Bei der einzelnen CR1/3N ist Plus die flache Hauptseite, Minus ist der kleine Negativ-Ring auf der gegenüberliegenden Seite. Bei beiden Varianten beschädigt eine falsche Polung in der Regel nichts — die Leica-Schaltungen sind verpolungsfest, die Kamera reagiert lediglich nicht.
Warum ist die Spannungs-Konstanz bei diesem Format weniger heikel als bei PX625-Kameras?
Die hier behandelten Leica-Bodies — M6, MP sowie R-E und R4 bis R6.2 — wurden ab Werk für 3 V ausgelegt, sodass sowohl der Silberoxid-Stack (3,1 V) als auch Lithium (3,0 V) exakt im Sollbereich liegen; Modelle mit 6-Volt-System wie die R7 oder die M7 sind hier nicht gemeint. Bei PX625-Kameras war es genau umgekehrt: Sie wurden für 1,35-V-Quecksilberzellen konstruiert, und alle modernen Ersatzbatterien laufen entweder zu hoch (1,5 V Alkali) oder mit anderer Entladekurve. Bei SR44/CR1/3N gilt trotzdem: Silberoxid hält die Spannung über die gesamte Lebensdauer hin sehr konstant (das war historisch der Hauptgrund, warum diese Chemie überhaupt für Belichtungsmesser bevorzugt wurde), Lithium ist ebenfalls stabil, fällt aber gegen Ende der Kapazität steiler ab. Alkalische Knopfzellen (LR44) verbieten sich für präzise Messungen, weil ihre Spannung kontinuierlich von 1,6 V auf 1,2 V abfällt — bei einem Diapositiv-Film sind die resultierenden Belichtungsfehler sichtbar. Negativfilm verzeiht das gutmütiger, aber für korrekte Werte sind SR44 oder CR1/3N die saubere Wahl.