Batterietyp PX32 — Kompatible Kameras

26 Kameras von 3 Marken verwenden PX32

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Konica

1 Kamera
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Konica ELECTRON PX32 Anleitung

Sekonic

2 Kameras
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Sekonic L-256 Light-Meter PX32 Anleitung
Sekonic L-258 Flashmeter PX32

Yashica

23 Kameras
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Yashica Electro 35 PX32 Anleitung
Yashica Electro 35 AX PX32 Anleitung
Yashica Electro 35 GL PX32 Anleitung
Yashica Electro 35 Gold Mecanica PX32 Anleitung
Yashica Electro 35 GS PX32 Anleitung
Yashica Electro 35 GS Gold Mecanica PX32 Anleitung
Yashica Electro 35 GSN PX32 Anleitung
Yashica Electro 35 GT PX32 Anleitung
Yashica Electro 35 GT Gold Mecanica PX32 Anleitung
Yashica Electro 35 GTN PX32 Anleitung
Yashica Electro 35 GTS PX32 Anleitung
Yashica Electro 35 Professional PX32 Anleitung
Yashica Electro G PX32 Anleitung
Yashica Electro Half PX32 Anleitung
Yashica Kyocera Electro 35G PX32
Yashica Kyocera Electro 35GL PX32 Anleitung
Yashica Kyocera Electro 35GN PX32
Yashica Kyocera Electro 35GS PX32 Anleitung
Yashica Kyocera Electro 35GSN PX32 Anleitung
Yashica Kyocera Electro 35GT PX32 Anleitung
Yashica Kyocera Electro 35GTN PX32 Anleitung
Yashica Kyocera Electro Proffessional PX32 Anleitung
Yashica MG-1 PX32 Anleitung

Häufige Fragen zur PX32-Batterie

Was ist eine PX32-Batterie?

Die PX32 ist eine 5,6-Volt-Quecksilberbatterie, intern aufgebaut als Stapel aus vier 1,35-V-Quecksilberzellen (Bezeichnung HM-4N — "4 Hg cells"). Hergestellt wurde sie ab den späten 1960ern unter anderem von Mallory (als TR164), Eveready (E164) und Varta (V164PX), primär für die Yashica Electro 35-Familie. Maße: rund 16,5 mm Durchmesser × 45 mm Länge — deutlich größer als heutige 6-V-Knopfbatterien. Wie alle Quecksilberzellen lieferte sie über fast die gesamte Entladung eine konstante Spannung, was sie für die elektronisch gesteuerten Verschlusszeiten der Electro 35 ideal machte.

Welche Kameras brauchen eine PX32-Batterie?

Hauptanwender war die komplette Yashica Electro 35 Messsucher-Serie: Electro 35, GS, GT, GSN, GTN, GTS, GL, AX, Electro G, Electro Half, die Gold-Mecanica-Varianten sowie die späteren Kyocera-gelabelten Modelle (35G, 35GL, 35GS, 35GSN, 35GT, 35GTN). Außerdem die Yashica MG-1, die Konica Electron-Sucherkamera und die Sekonic-Belichtungsmesser L-256 und L-258. Die vollständige durchsuchbare Liste mit allen 26 Modellen findest du oben auf dieser Seite.

Warum gibt es die PX32 nicht mehr zu kaufen?

Quecksilberhaltige Batterien wie die PX32 wurden in der EU durch die Batterierichtlinie 2006/66/EG verboten; in den USA gilt seit 1996 ein vergleichbares Verbot durch den Mercury-Containing and Rechargeable Battery Management Act. Die letzten legalen Restbestände waren etwa um 2009 aufgebraucht. Der Grund ist nicht die Batterie selbst, sondern die Umweltbelastung durch Quecksilber bei unsachgemäßer Entsorgung. Die spannungskonstanten Eigenschaften, die sie technisch so beliebt machten, gibt es heute nur noch indirekt — über Zink-Luft- oder NiMH-Ersatzlösungen.

Welche Optionen für PX32-Ersatz gibt es, und was sind die jeweiligen Vor- und Nachteile?

Einen einzigen "besten" Ersatz gibt es nicht — jede Option hat eigene Stärken und Schwächen:

  • 4LR44 (6 V Alkali) im Adapter: Standardlösung. Die 4LR44 ist eine günstige, überall erhältliche Stapelbatterie (z. B. für Hundehalsbänder), gleicht in der Höhe etwa 25 mm und wird über einen Adapter auf die 45-mm-Länge der PX32 verlängert. Bei Ausgeknipst als PX32-Adapter inkl. 4LR44-Batterie. Vorteil: günstig, jederzeit nachkaufbar. Nachteil: Alkali-Spannung sinkt über die Lebensdauer leicht ab.
  • 4SR44 (6,2 V Silberoxid) im selben Adapter: Drop-in-Tausch der Alkali- gegen eine Silberoxid-Zelle. Höhere Kosten, dafür eine deutlich konstantere Spannungskurve über die gesamte Lebensdauer und länger haltbar. Bei stark genutzten Yashica Electro 35 das technisch sauberere Setup.
  • Vier gestapelte LR44/SR44 statt 4LR44: Funktioniert mechanisch ebenfalls, ist aber fummelig (vier lose Knopfzellen müssen polrichtig gestapelt werden) und kostet ungefähr dasselbe wie eine fertige 4LR44. Nur als Notlösung, wenn keine 4LR44 zur Hand ist.
  • Original PX32 / TR164 / E164: Altbestände werden gelegentlich auf eBay angeboten. Häufig sind die Zellen jedoch ausgelaufen oder tiefentladen — und der Verkauf neuer quecksilberhaltiger Zellen in die EU ist verboten. Nicht empfohlen.
Macht der Spannungsunterschied zwischen 5,6 V Quecksilber und 6 V Alkali einen Unterschied bei der Belichtung?

Bei der Yashica Electro 35-Familie in der Regel nein — und das ist hier die wichtigste Besonderheit gegenüber anderen Quecksilber-Kameras. Die Electro 35 nutzt eine Brückenschaltung im Belichtungsmesser, die Spannungsschwankungen über einen weiten Bereich automatisch kompensiert. Eine 4LR44 (6 V) oder 4SR44 (6,2 V) liefert daher Messwerte, die in der Praxis nicht von der originalen 5,6-V-Quecksilberzelle abweichen. Genau deshalb ist die 4LR44 hier der pragmatische Standard-Ersatz.

Theoretisch gilt das übliche Prinzip: höhere Spannung lässt den Belichtungsmesser zu viel Licht annehmen und führt zu Unterbelichtung; niedrigere Spannung zu Überbelichtung. Negativfilm verzeiht Überbelichtung deutlich besser als Unterbelichtung, eine leichte Unterspannung wäre also tendenziell das kleinere Übel. Noch wichtiger als der Absolutwert ist die Konstanz über die Entladekurve: Alkali-Zellen wie die 4LR44 fallen langsam ab, Silberoxid (4SR44) hält die Spannung deutlich stabiler — bei der Electro 35 dank Brückenschaltung beides unkritisch, bei pingeligen Belichtungsmessern wie dem Sekonic L-256 ist die 4SR44 jedoch die technisch sauberere Wahl.