Batterietyp 9V: Kompatible Kameras

17 Kameras von 3 Marken verwenden 9V

Gossen

14 Kameras
Kamera Batterie Anleitung
Gossen Color-Pro 9V Anleitung
Gossen Colormaster 2F 9V Anleitung
Gossen Colormaster 3F 9V Anleitung
Gossen Luna-Pro F 9V Anleitung
Gossen Luna-Pro SBC 9V Anleitung
Gossen Luna-Star F 9V Anleitung
Gossen Lunasix F 9V Anleitung
Gossen Mastersix 9V Anleitung
Gossen Multisix 9V Anleitung
Gossen Profisix 9V Anleitung
Gossen Spot-Master 9V Anleitung
Gossen Spot-Master 2 9V Anleitung
Gossen Ultra-Pro 9V Anleitung
Gossen Variosix F 9V Anleitung

Kodak

1 Kamera
Kamera Batterie Anleitung
Kodak VR35 K12 9V Anleitung

Spiratone

2 Kameras
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Spiratone Spotmeter SPI 9V Anleitung
Spiratone SSS Flash Meter 9V Anleitung

Häufige Fragen zur 9V-Block-Batterie

Was ist eine 9V-Block-Batterie?

Die 9V-Block-Batterie (offizielle IEC-Bezeichnung 6LR61 für Alkali, 6F22 für Zink-Kohle, in UK auch PP3, bei Duracell MN1604 genannt) ist ein rechteckiger Batterieblock mit den Maßen 48,5 × 26,5 × 17,5 mm und zwei Druckknopf-Polen auf der Oberseite. Im Inneren sind bei der Alkali-Variante sechs einzelne 1,5-V-Zellen in Reihe geschaltet, bei der Lithium-Variante drei Zellen zu je 3 V. Eingeführt wurde der 9V-Block 1956 von National Carbon (Eveready) für die ersten Transistorradios, heute ist er einer der weltweit am leichtesten erhältlichen Batterietypen, im Drogeriemarkt, Supermarkt und Baumarkt überall vorrätig.

Welche Kameras und Belichtungsmesser brauchen 9V?

9V-Blöcke werden vor allem in externen Belichtungs- und Blitzmessern sowie einigen Sucher-Kompaktkameras der späten 1970er bis 1990er Jahre verwendet. Mit Abstand wichtigste Anwendung sind die Gossen-Messgeräte ab etwa 1975: Luna-Pro F, Lunasix F, Profisix, Mastersix, Multisix, Variosix F, Color-Pro, Colormaster 2F/3F, Spot-Master 1 und 2 sowie Ultra-Pro. Daneben nutzen die Spiratone-Spotmeter SPI und das SSS Flash Meter sowie die Kodak VR35 K12 einen 9V-Block. Die vollständige durchsuchbare Kompatibilitätsliste mit allen 17 Modellen findest du oben auf dieser Seite.

Alkali oder Lithium 9V, was ist besser für analoge Belichtungsmesser?

Für Gossen- und Spiratone-Belichtungsmesser ist die Lithium-9V (z.B. Ultralife U9VL-J) die technisch bessere Wahl, auch wenn Alkali deutlich günstiger und überall verfügbar ist:

  • Alkali (Varta, Duracell, GP): Etwa 550 – 600 mAh Kapazität, kontinuierlich abfallende Spannung über die gesamte Lebensdauer, Lagerfähigkeit 5 – 7 Jahre, Auslaufrisiko bei langer Lagerung im Gerät. Vorteil: 1 – 2 EUR pro Stück, im Vier-Pack im Supermarkt erhältlich.
  • Lithium (Ultralife U9VL-J): Rund 1200 mAh, also doppelte Laufzeit. Sehr flache Entladekurve (~80 – 90 % der Kapazität nahe an 9 V), 10 Jahre Lagerfähigkeit, extrem geringe Selbstentladung, deutlich leichter und kälteresistent. Vorteil: einlegen und für Jahre vergessen, kein Auslaufen. Nachteil: 8 – 15 EUR pro Stück.

Anders als bei Knopfzellen-Kameras (PX625 etc.) ist der konstante Spannungsabfall bei 9V-Geräten kaum kritisch: Gossen-Belichtungsmesser ab 1975 nutzen interne Spannungsregler und Operationsverstärker, die die Eingangsspannung auf ein konstantes Niveau herunterregeln. Solange die Batterie über etwa 6 – 7 V liegt, bleibt die Messgenauigkeit unverändert, danach warnt die Batt-Test-Anzeige.